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Facharzt für Allgemeinmedizin · Hypnose und Hypnotherapie · Akademische Lehrpraxis der Universität Duisburg-Essen
Jan Marxmeier
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Fax: (0201) 28 70 56
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Gesundheitsnews



Reha-Angebote für Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler
Lebenswichtig, nur viel zu wenig genutzt

Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler weist auf die Bedeutung spezieller Reha-Angebote für chronisch herzkranke Jugendliche und Erwachsene hin

„Gerne hätte ich in meiner Jugendzeit schon ein passendes Reha-Angebot für mich gehabt. Dann hätte ich mich sicherlich früher mit meiner chronischen Erkrankung auseinandergesetzt und mir wäre so mancher Besuch in einer Notaufnahme erspart geblieben. Aber Reha-Programme dieser Art gab es – im Gegensatz zu heute - damals leider noch nicht.“ So wie Tobias Biermann, einer von 330.000 Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler in Deutschland, kurz EMAH, dürften es viele Betroffene empfinden. Denn nicht selten müssen Menschen wie Biermann, der als Vorstandsmitglied des Bundesvereins Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (BV Jemah e.V.) aktives Mitglied im Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) ist, im Verlauf ihres Lebens erneut mittels Herzkathetereingriff oder Operation behandelt werden. Hinzu kommen berufliche und familiäre physische und psychische Belastungen und enorme zusätzliche Belastungen durch die Corona-Pandemie, so dass eine für diese Patientengruppe geeignete Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll ist, um die Patienten zu stabilisieren. „Anhand der Entwicklung bei den EMAH-Patienten ist bekannt, wie wichtig Reha-Angebote dieser Art insbesondere in der Übergangsphase vom Jugendlichen- ins Erwachsenenalter sind. Leider werden diese noch zu wenig genutzt“, betont der Sprecher des ABAHF, Kai Rüenbrink. Informationen rund um das Thema Rehabilitation für Menschen mit angeborenem Herzfehler bietet die Deutsche Herzstiftung in dem Ratgeber „Leben mit angeborenem Herzfehler. Ein Leitfaden“, kostenfrei anzufordern unter www.herzstiftung.de/emah-ratgeber oder per Tel. 069 955128400 (E-Mail: bestellung@herzstiftung.de).

Tückische Übergangsphase Der Übergang vom Jugendlichen- ins Erwachsenenalter, die sogenannte Transitionsphase, stellt einen unter Umständen besonders belastenden Lebensabschnitt dar. Die jungen Erwachsenen müssen nach Jahren einer meist von den Eltern begleiteten kinderkardiologischen Versorgung lernen, die Verantwortung für ihre chronische Erkrankung selbst zu übernehmen und eigenständig ihre regelmäßigen Kontrolltermine zu organisieren und umzusetzen. Nicht selten sind die jungen Patienten damit überfordert, verdrängen ihre Erkrankung mit zum Teil dramatischen Folgen. Erst bei ernsthaften gesundheitlichen Einschränkungen findet diese Patientengruppe wieder den Weg zu ihrem EMAH-Spezialisten – nicht selten zu spät mit schwerwiegenden, gar lebensbedrohlichen Komplikationen.

Geschützter Rahmen erlaubt es, Grenzen auszuprobieren Für Erwachsene über 28 Jahren stehen leider nur wenige qualifizierte Rehabilitationsplätze in Deutschland zur Verfügung. Im Gegensatz dazu werden die vorhandenen Angebote für Jugendliche nur unzureichend angenommen, teils aus Unwissenheit, teils wird die eigene Erkrankung nicht gerne in den Vordergrund gestellt. „Aus diesem Grund möchten wir als Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler anlässlich des Tages des herzkranken Kindes auf die Bedeutung dieses Therapiekonzeptes aufmerksam machen“, betont ABAHF-Sprecher Rüenbrink.
„Unsere Patienten sind dabei außerordentlich dankbar, dass sie in der Reha ihre Grenzen erlernen und erleben können und sind damit sehr gut gewappnet, nach der Reha wieder gestärkt und motivierter denn je am sozialen und beruflichen Leben trotz meist palliativer Situation teilzunehmen“, unterstützt Dr. med. Philipp Bludau, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Kinderkardiologie in der Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH die Initiative des ABAHF. Wünschenswert wäre, dass möglichst viele Betroffene dieses wertvolle Angebot für sich nutzen, um damit eigenverantwortlich ein Fundament für ihre psychische und physische Gesundheitsentwicklung/Gesundheit in der Zukunft zu setzen.

Das Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) Um in der Öffentlichkeit mit einer Stimme für eine bessere Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und deren Familien einzutreten und ihnen noch effektiver zu helfen, haben sich 2014 auf Initiative der Deutschen Herzstiftung e. V. sechs bundesweit tätige Patientenorganisationen zum „Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler“ (https://www.abahf.de/) zusammengeschlossen. Die Organisationen sind: Bundesverband Herzkranke Kinder e.V., Bundesvereinigung Jemah e.V., Fontanherzen e.V., Herzkind e.V., Interessengemeinschaft Das Herzkranke Kind e.V. und die Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e.V.
Etwa 8.500 Neugeborene mit angeborenem Herzfehler kommen in Deutschland jährlich zur Welt. Heute erreichen rund 90 % dieser Kinder dank der Fortschritte der Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie das Erwachsenenalter. Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) in Deutschland wird auf 330.000 geschätzt.

Ratgeber für EMAH Informationen rund um das Thema Rehabilitation für Menschen mit angeborenem Herzfehler bietet die Deutsche Herzstiftung in dem Ratgeber „Leben mit angeborenem Herzfehler. Ein Leitfaden“, kostenfrei anzufordern unter Tel. 069 955128400 oder per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de oder www.herzstiftung.de/emah-ratgeber

Gut für die Gesundheit: Viel Gemüse und Obst, weniger Fleisch
Umbrella Review im 14. DGE-Ernährungsbericht bestätigt aktuelle Ernährungsempfehlungen

Eine pflanzenbetonte Ernährung mit einem geringen Fleischverzehr ist gut für unsere Gesundheit. Das bestätigen die Ergebnisse einer umfassenden Übersichtsarbeit (Umbrella Review) der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), die sie im 14. DGE-Ernährungsbericht veröffentlicht hat. Sie stützen damit die aktuellen Ernährungsempfehlungen für eine vollwertige Mischkost, die zum größten Teil aus pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst besteht, ergänzt durch geringe Mengen tierische Lebensmitteln wie zum Beispiel Fleisch.
Mit viel Gemüse und Obst und wenig Fleisch das Risiko für die häufigsten Todesursachen senken

Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen Gemüse-, Obst- und Fleischverzehr und sehr häufig in Deutschland vorkommenden Erkrankungen wie Schlaganfall und koronare Herzerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Kolorektal- und Brustkrebs. Kardiovaskuläre Erkrankungen zählten 2018 mit 37,2 % zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, gefolgt von Krebserkrankungen mit ca. 25 % aller Sterbefälle. „Die eingeschlossenen Metaanalysen zeigen, dass mit einem höheren Gemüsekonsum das Risiko, an einem Schlaganfall, koronarer Herzerkrankung oder Dickdarmkrebs zu erkranken, sinkt. Das gilt auch für den Verzehr von Obst und das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung bzw. Brustkrebs“, erläutert Prof. Dr. Bernhard Watzl, Vizepräsident der DGE die Ergebnisse. „Ein hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch wie Wurst hat dagegen einen eher ungünstigen Einfluss auf die untersuchten Krankheitsrisiken. Für weißes Fleisch wie Geflügelfleisch von Huhn oder Pute zeigten die Studien kein erhöhtes Risiko“, so Watzl weiter. Derartige gesundheitsbezogene Effekte einer bestimmten Ernährung zeigen sich oftmals erst über Jahrzehnte hinweg.

Für die Ableitung lebensmittelbezogener Ernährungsempfehlungen werden Lebensmittel hinsichtlich ihres primärpräventiven Potenzials im Hinblick auf ernährungsabhängige Erkrankungen näher untersucht. Dies schärft die lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen als ernährungspolitisches Werkzeug, sodass sie noch gezielter auch dafür genutzt werden können, die Krankheitszahlen in Deutschland langfristig zu reduzieren.
Ernährungsempfehlungen werden im Schnitt bisher nicht erreicht

Die aktuell gültigen Ernährungsempfehlungen der DGE für den Gemüse-, Obst- und Fleischverzehr erreichen die Deutschen im Durchschnitt nicht und nutzen daher nicht das primärpräventive Potenzial einer pflanzenbetonten Ernährungsweise. Im Mittel konsumieren Frauen 3,1 und Männer 2,4 Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Damit erreichen laut „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1) nur 15 % der Frauen und 7 % der Männer die empfohlenen 5 Portionen Gemüse (3 Portionen) und Obst (2 Portionen) täglich. Dagegen liegt der durchschnittliche wöchentliche Fleischverzehr mit 1 100 g bei Männern über dem Orientierungswert, der maximal 300-600 g/Woche beträgt. Frauen liegen mit 590 g/Woche an der oberen Grenze.
Wie lässt sich das Ernährungsverhalten positiv beeinflussen?

Um den Gemüse- und Obstkonsum in der Bevölkerung zu erhöhen bzw. den von Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnissen zu verringern, können verhältnispräventive Maßnahmen beitragen. Sie setzen gezielt bei den Bedingungen des Lebensumfeldes an und machen es dem Verbraucher leichter, gesundheitsfördernde Entscheidungen zu treffen. Beispiele dafür sind ein entsprechendes Angebot in der Gemeinschaftsverpflegung mit weniger Fleisch und mehr Gemüse und Obst über die konsequente Umsetzung von DGE-Qualitätsstandards, Subventionen für Gemüse und Obst bzw. gesundheitsfördernde Lebensmittel und Speisen, Vorgaben für den Einzelhandel zur Produktplatzierung oder Kampagnen für Kitas und Schulen wie das EU-Schulprogramm für Schulobst und -gemüse.

Weltnichtrauchertag 2021: Qualmst du noch?
Aktionsbündnis Nichtrauchen motiviert zum Rauch- und Nikotinstopp

"Qualmst du noch? Ich hör' auf!" lautet das deutsche Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertags am 31. Mai. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und mit ihm die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), nehmen diesen Tag zum Anlass, Menschen nachdrücklich zu einem Ausstieg aus der Tabak- und Nikotinsucht zu motivieren. Zudem fordert das Bündnis von Gesundheitsexperten die Bundesregierung dazu auf, überfällige Maßnahmen zur Tabakprävention umzusetzen und das Angebot nachweislich wirksamer Rauchstopp-Hilfen deutlich auszuweiten.

Endlich aufhören!? Die meisten Raucherinnen und Raucher möchten ihren Tabakkonsum beenden - viele haben es bereits erfolglos versucht. Die Gründe für einen Rauchstopp sind so zahlreich wie gut: Jedes Jahr sterben in Deutschland 127.000 Menschen an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden. Dazu zählen insbesondere Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zahlreiche Krebsarten. "Allein 85.000 Krebserkrankungen sind jährlich neu auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Rauchen ist damit der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor", sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. "Auch E Zigaretten bergen laut Weltgesundheitsorganisation Risiken. Die Langzeitfolgen auf den Organismus sind derzeit noch gar nicht absehbar." Die Corona-Pandemie erweitert die Liste guter Rauchstopp-Gründe, denn Rauchende haben zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-19-Infektionsverläufe.

Der Körper profitiert sofort

Es gibt in jedem Alter gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören. "Viele Tabakkonsumenten unterschätzen, wie unmittelbar der Körper einen Rauchstopp belohnt", sagt Professor Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ. "Nach 20 Minuten sinken die Herzfrequenz und der Blutdruck, nach zwölf Stunden normalisiert sich der Kohlenmonoxidspiegel im Blut und nach zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion."

Ausstiegshilfen verbessern
"Raucherinnen und Raucher, die aus ihrer Sucht aussteigen wollen, erhalten derzeit allerdings noch viel zu wenig professionelle Unterstützung", bemängelt Dr. Martina Pötschke-Langer, Vorstandsvorsitzende des ABNR. "Aufgrund des hohen Abhängigkeitspotentials von Nikotin gelingt der Ausstieg meist erst nach einigen Versuchen." Bundesweit konsumieren derzeit immer noch fast ein Viertel der Erwachsenen und sieben Prozent der Minderjährigen Tabakprodukte. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist zudem der E-Zigarettenkonsum in den letzten Jahren angestiegen. "Wir fordern daher, dass Rauchende niederschwellig durch evidenzbasierte, kostenfreie Therapieangebote beim Rauchstopp unterstützt werden. Diese Behandlungsangebote sollten ebenso für Konsumentinnen und Konsumenten nikotinhaltiger E-Zigaretten gelten."

Bundesweite Initiative "Rauchfrei leben

"Rauchende, die aufhören wollen, dies bisher allerdings noch nicht allein geschafft haben, bietet die Bundesinitiative "Rauchfrei leben" seit April 2021 Orientierung. Unter www.nutzedeinechance.de finden Rauchstopp-Interessierte verschiedenste Angebote. Initiiert wurde die Initiative von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Das ABNR, das DKFZ, die Deutsche Krebshilfe sowie auch die Bundesärztekammer sind strategischer Partner von "Rauchfrei leben".

Interessierte finden das Plakat zum Weltnichtrauchertag sowie weitere Informationsmaterialien zum Herunterladen oder Bestellen unter: www.krebshilfe.de, www.dkfz.de/de/tabakkontrolle und www.weltnichtrauchertag.de. In den sozialen Medien stehen Infos unter #qualmfrei bereit.

Forderungen des ABNR an die Politik

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen, in dem neben der Deutschen Krebshilfe und dem DKFZ 12 weitere bundesweit tätige Gesundheitsorganisationen vertreten sind, fordert zum Weltnichtrauchertag 2021, dass Deutschland endlich wirksame regulatorische Maßnahmen ergreift, die den Einstieg in den Tabak- und Nikotinkonsum speziell bei jungen Menschen verhindern sowie die Hilfen für einen Rauch-Stopp verbessern. Hierzu gehören vor allem:

  • ein schnellstmögliches Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten, von Sponsoring und Promotion sowie der kostenlosen Abgabe diese Produkte
  • deutliche Steuererhöhungen für Tabakprodukte, sowie eine Besteuerung von Tabakerhitzern und E-Zigaretten in entsprechender Höhe
  • ein niederschwelliger Zugang sowie eine Kostenerstattung für wissenschaftlich gesicherte Methoden der Tabakentwöhnung durch die Krankenkassen.  

Weitere Informationen unter www.abnr.de.

31.05.2021 DGA | Quelle: Deutsche Krebshilfe (news aktuell)