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Facharzt für Allgemeinmedizin · Hypnose und Hypnotherapie · Akademische Lehrpraxis der Universität Duisburg-Essen
Jan Marxmeier
Tel.: (0201) 27 27 68
Fax: (0201) 28 70 56
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Gesundheitsnews



„Diabetes und Adipositas – gemeinsam durch dick und dünn“
Diabetes Herbsttagung 2021 findet als Hybrid-Veranstaltung statt

Während der Corona-Pandemie hat sich mehr als die Hälfte der Deutschen weniger bewegt. 39 Prozent haben im Durchschnitt 5,6 Kilo zugenommen, bei Menschen mit Adipositas waren es sogar 7,2 Kilogramm (1). Übergewicht und Bewegungsmangel sind große Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes sowie Mitverursacher für gesundheitliche Folgen wie Fettleber, Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankungen oder auch einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19. Bei der 15. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die im Schulterschluss mit der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) stattfindet, diskutieren mehr als 3500 Teilnehmende aktuelle Erkenntnisse der Diabetologie und Ernährungsmedizin. Die Tagung findet vom 5. bis 6. November unter dem Motto „Diabetes und Adipositas – gemeinsam durch dick und dünn“ als Hybrid-Veranstaltung – in Wiesbaden sowie online – statt.

„Fast jeder Dritte hat in der Corona-Zeit an Gewicht zugenommen. Jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist inzwischen übergewichtig, jedes siebte Kind zu dick“, sagt Professor Dr. med. Sebastian M. Meyhöfer, Tagungspräsident der DAG. „Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn mit Übergewicht gehen nicht selten auch schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2 einher.“ Aufgrund des engen Zusammenhangs von Adipositas und Diabetes steht die gemeinsame Tagung der DDG und DAG in diesem Jahr unter dem Motto „Diabetes und Adipositas – gemeinsam durch dick und dünn“. „Das Motto soll primär signalisieren, dass wir Menschen mit Diabetes und/oder Adipositas auch in schwierigen Zeiten begleiten und ihnen individuell die bestmögliche Therapie und Unterstützung anbieten“, so Professor Dr. med. Werner Kern, Tagungspräsident der DDG.

Die Therapie von Adipositas und Diabetes wird im Rahmen der Diabetes Herbsttagung berufsübergreifend diskutiert. „Dabei beleuchten wir vor allem neue Therapiestrategien, zum Beispiel im Bereich der Gewichtsregulation. Im Fokus stehen aber auch vielversprechende Entwicklungen in der Diabetestechnologie wie Closed Loop Systeme, die eine automatisierte Insulinabgabe ermöglichen“, sagt Meyhöfer. „Von großer Bedeutung sind außerdem die psychosozialen und gesundheitspolitschen Aspekte der beiden Erkrankungen Diabetes und Adipositas. Es werden eine Reihe von Symposien und Workshops zu diesem Themenkreis angeboten, in denen es beispielsweise um Motivation, dem Umgang mit Scheitern oder Stigmatisierung und Ausgrenzung geht“, ergänzt Kern.

In 39 Symposien, sechs Praxisdialogen und 24 Workshops bietet die Diabetes Herbsttagung Teilnehmenden aus Ärzteschaft, Wissenschaft, Diabetes- und Ernährungsberatung sowie weiteren Berufsgruppen eine Vielzahl praxisorientierter Themen. Die diesjährige Diabetes Herbsttagung wird als Hybrid-Veranstaltung stattfinden. Teilnehmende, die geimpft oder genesen sind („2-G“), können unter Einhaltung der behördlichen Regelungen und eines entsprechenden Hygienekonzepts vor Ort in Wiesbaden teilnehmen. Diejenigen, die nicht anreisen möchten, können virtuell an der Tagung teilnehmen. „Ein Großteil der Vorträge und Panels wird live gestreamt. Die Teilnahme an den Workshops ist jedoch ausschließlich vor Ort in Wiesbaden möglich“, so Meyhöfer. „Wer sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen und vernetzen möchte – also das interaktive und persönliche Erlebnis sucht – sollte nach Wiesbaden kommen“, ergänzt Kern.

Die 15. Diabetes Herbsttagung der DDG beginnt offiziell am Freitag, den 5. November 2021 um 10.30 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung. Die Vorträge starten bereits um 8.30 Uhr. Das Tagungsprogramm ist im Internet unter www.herbsttagung-ddg.de abrufbar. Interessierte können sich ab sofort direkt online anmelden unter www.herbsttagung-ddg.de/anmeldung-2021.html

26.10.2021 DGA | Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V.

Welt-Schlaganfalltag 2021: Flüchtige Symptome ernstnehmen
Welt-Schlaganfalltag 2021: Flüchtige Symptome ernstnehmen

Neurologische Ausfälle sind ein Warnsignal - auch leichte Symptome, die wieder abklingen. Viele Patientinnen und Patienten haben sich in den vergangenen Monaten in ernsthafte Gefahr begeben, ohne es zu wissen. Darüber klärt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober auf. "Symptome verschwinden - Ursachen nicht!" lautet das Motto.
Patientenzahlen gingen deutlich zurück

Es sind auf den ersten Blick irritierende Daten: in der ersten Corona-Welle, zwischen März und Mai 2020, sank in Deutschland die Zahl der behandelten akuten ischämischen Schlaganfälle (Gefäßverschlüsse im Gehirn) um 17 Prozent. Die kurzen Durchblutungsstörungen (TIA), bei denen Patientinnen und Patienten nur vorübergehende Beschwerden spüren, gingen gar um 22 Prozent zurück.
Zurückhaltung mit fatalen Folgen

Die Neigung vieler Menschen, leichte oder vorübergehende Symptome nicht ernst zu nehmen, ist bekannt. Offensichtlich zögerten in der ersten Welle der Pandemie noch mehr Patientinnen und Patienten, eine Klinik aufzusuchen - wohl aus Sorge vor einer Covid-19-Infektion. Die Zurückhaltung könnte fatale Folgen haben, erklärt Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schäbitz: "Die TIA ist in der Regel Vorbote eines kompletten Schlaganfalls. Deshalb muss man schnellstmöglich abklären, woran es liegt." Der Bielefelder Neurologe ist Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und ein ausgewiesener Schlaganfall-Experte.
Symptome immer abklären lassen

Bei einer transitorisch-ischämischen Attacke (kurz: TIA) treten neurologische Ausfälle wie Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Sprach- oder Sehstörungen auf, ähnlich wie bei einem "richtigen" Schlaganfall. Der Unterschied: bei einer TIA dauern sie oft nur Minuten an, maximal 24 Stunden. Doch "Studien belegen, dass innerhalb von vier Wochen fast 20 Prozent der TIA-Patienten einen manifesten Schlaganfall erleiden können", berichtet Prof. Schäbitz. Die Folge könnte eine schwere, lebenslange Behinderung sein.
Jeder Schlaganfall ist ein Notfall

Grundsätzlich gilt deshalb: auch bei kurzzeitigen Symptomen handelt es sich um einen Notfall. "Man sollte das sofort in einer Klinik mit Stroke Unit, einer Schlaganfall-Spezialstation, abklären lassen", sagt Experte Schäbitz. Allen, die sich jetzt an eine länger zurückliegende Attacke erinnern, rät er: "Damit muss man nach so langer Zeit nicht ins Krankenhaus kommen, aber zum niedergelassenen Arzt sollte man auf jeden Fall gehen."

Regeneration des Sehnervs scheint möglich
Hoffnung auf eine Gentherapie für das Glaukom

Schäden am Sehnerv, die durch eine Glaukomerkrankung entstanden sind, lassen sich nicht heilen. Damit mussten sich Patientinnen und Patienten bisher abfinden. Neue Erkenntnisse aus Untersuchungen an Mäusen wecken die Hoffnung, dass künftig eine Gentherapie wie eine Verjüngungskur für den Sehnerv wirken kann. Anlässlich der Woche des Sehens 2021 schildert Prof. Dr. Verena Prokosch-Willing von der Universitäts-Augenklinik in Köln die neuen Ansätze. Etwa 923.000 Menschen in Deutschland sind vom Glaukom betroffen. Diese tückische Augenkrankheit bleibt lange unbemerkt, weil sie keine Schmerzen und auch sonst oft jahrelang keine Symptome verursacht. Nach und nach stirbt der Sehnerv ab, wenn die Krankheit nicht behandelt wird. Es entstehen blinde Flecken erst am Rand des Gesichtsfeldes, später schreiten sie zum Sehzentrum fort. Erst wenn schon der überwiegende Teil des Sehnervs zerstört ist, bemerken die Betroffenen selbst die Ausfälle im Gesichtsfeld. Heute verfügbare Behandlungen können die Krankheit aufhalten, indem der Augeninnendruck gesenkt und der Sehnerv entlastet wird. Der weitere Verlust von Sehvermögen kann so verhindert werden. Die bereits vorhandenen Schäden am Sehnerv lassen sich aber bisher nicht rückgängig machen.
Hoffnung auf wiedergewonnenes Sehvermögen

Neue Einsichten in das Krankheitsgeschehen wecken dagegen die Hoffnung, dass es in der Zukunft sogar möglich sein wird, verlorenes Sehvermögen zurückzugewinnen. Besonders interessant sind hier altersabhängige Veränderungen. Forschungsarbeiten an Mitochondrien und Arbeiten zur Epigenetik zeigen vielversprechende Ergebnisse. Die Mitochondrien sind die „Kraftwerke der Zelle“, die Epigenetik beschreibt Veränderungen des Erbguts durch Umwelteinflüsse.
Epigenetische Information „zurückdrehen“

Bei Mäusen ist es gelungen, mit einer Gentherapie epigenetische Information wieder „zurückzudrehen“, so dass es zu einer Verjüngung des Sehnervs kam. Nach der Behandlung reagierten die am Glaukom erkrankten Mäuse wieder auf optische Reize und konnten sich anhand von Mustern in einem Raum orientieren. Das erlaubt den Schluss, dass ihr Sehvermögen in einem gewissen Umfang zurück gekehrt war. Gelänge es, diesen Therapieansatz auch beim Menschen anzuwenden, könnte dies der Anfang einer neuen Ära der Medizin sein. Denn der Sehnerv ist ein Teil des Gehirns. Lässt er sich „verjüngen“, dann wird es unter Umständen sogar möglich sein, gealterte und geschädigte Gehirne erfolgreich zu behandeln, erläutert Prof. Dr. Prokosch-Willing.