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Facharzt für Allgemeinmedizin · Hypnose und Hypnotherapie · Akademische Lehrpraxis der Universität Duisburg-Essen
Jan Marxmeier
Tel.: (0201) 27 27 68
Fax: (0201) 28 70 56
E-Mail: jan-marxmeier@web.de




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Gesundheitsnews



Aus für gelben Schein
Interview: Jessica Jerundow und Daniel Jakobi berichten über erste Erfahrungen mit der elektronischen Krankmeldung

Ab 1. Januar 2021 werden AU-Bescheinigungen digital an die Krankenkassen übermittelt. Wir haben mit Jessica Jerundow, Fachexpertin Operatives Datenmanagement, und Daniel Jakobi, Fachexperte Automatisierung Geldleistungen, darüber gesprochen, wie die SBK zu den Änderungen steht und sich auf die Umstellung vorbereitet.
Wie stehen Sie zur digitalen Krankmeldung?

Jessica Jerundow: Wir verstehen die eAU als nächsten konsequenten und wichtigen Schritt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Vorteile sehen wir neben Nachhaltigkeitsaspekten vor allem in einem schnelleren und qualitativ besseren Austausch zwischen den beteiligten Ärzt*innen, Arbeitgeber*innen und Krankenkassen. Durch die eAU können wir in der SBK unsere Produktivität enorm steigern, da die Beleglesung für die AU-Bescheinigungen mittelfristig fast vollkommen entfallen wird. Um eine Hausnummer zu geben: 2019 haben wir 1.103.337 AU-Bescheinigungen verarbeitet.
Was ändert sich für die Versicherten?

Daniel Jakobi: Unsere Kund*innen werden von der eAU profitieren, denn sie müssen ab 1. Januar 2021 keinen Nachweis mehr an die Krankenkasse schicken. Das übernehmen die Ärzte in Zukunft. Ab 1. Januar 2022 werden dann auch die Arbeitgeber*innen in das Verfahren involviert. Das bedeutet, dass die Krankenkassen die Abwesenheitszeiten für ihre Kund*innen übermitteln werden.
Was sind die Herausforderungen?

Daniel Jakobi: Zunächst wird es ein Parallelverfahren geben, da der Gesamtprozess nur in Etappen umgesetzt werden wird. Ab Anfang nächsten Jahres müssen Ärzt*innen ja die AU-Bescheinigungen an die Krankenkassen senden. Die Nachweispflicht gegenüber dem Arbeitgeber bleibt jedoch weiterhin bis 31. Dezember 2021 bestehen. Das bedeutet: Versicherte werden vorerst den Vordruck für sich und ihre Arbeitgeber*in weiterhin in Papierform erhalten. Einige werden daher vermutlich ihre Belege auch an uns senden.

Jessica Jerundow: Hinzu kommt, dass wir den Einführungstermin der eAU-Datenübermittlung von den Ärzt*innen an die Krankenkassen zum 1. Januar 2021 kritisch betrachten. Sowohl die Krankenkassen, als auch die Software-Hersteller und Ärzt*innen sind verpflichtet, ein völlig neues Datenformat umzusetzen. Für alle Beteiligten ist das eine Herausforderung, denn aufgrund unterschiedlicher Anforderungen und Bedürfnisse ist der Abstimmungsbedarf hoch und für die Programmierung und Umsetzung bleibt weniger als ein halbes Jahr Zeit.

Wir arbeiten daher mit Hochdruck an einem möglichst reibungslosen Übergang bei der Umstellung auf die neue eAU und sind in engem Austausch mit der Bitmarck und dem GKV Spitzenverband. Wichtig ist uns, die Anwender*innen, vor allem unsere Kundenberater*innen, so früh wie möglich einzubeziehen.

13.08.2020 DGA | Quelle: SBK Siemens Betriebskrankenkasse

Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen
Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Da ist Trinken besonders wichtig. Wer wiederverwendbare Trinkflaschen nutzt, sollte diese jedoch unbedingt regelmäßig gründlich reinigen. Sie werden sonst schnell zu Keimschleudern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Bakterien vor allem an Mundstücken

Ob am Strand, beim Radeln oder beim Wandern: Die praktischen auffüllbaren Trinkflaschen aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl sind deutlich umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Doch in Getränkeresten können aus wenigen Bakterien mit der Zeit Millionen werden - insbesondere, wenn zuckerhaltige Getränke in der Flasche waren. Und auch an den Mundstücken siedeln sich schnell viele Bakterien an. "Es reicht nicht aus, die Flaschen einfach mit warmem Wasser auszuspülen", sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. "Sie sollten möglichst nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden. Außerdem ist es empfehlenswert, zur Reinigung eine Bürste einzusetzen, um Bakterienfilme oder Anhaftungen der Getränke zu beseitigen."

Erreger können Durchfall verursachen

Besonders anfällig für Bakterien sind ältere Kunststoffflaschen, bei denen das Material aufgeraut ist. In ihren feinen Rissen können sich Bakterien sammeln und vermehren. Ein Tummelplatz für Krankheitserreger sind auch die Stellen, die direkt mit dem Mund in Berührung kommen - beispielsweise Trinkaufsätze und der Übergang zwischen Flaschenhals und Flaschenbauch. Im schlimmsten Fall können die Erreger Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen verursachen. "Besonders tückisch ist, dass die unerwünschten Bakterien unsichtbar, geruch- und geschmacklos sein können", so R+V-Expertin Kaiser.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

  • Sicher und bequem lassen sich die Flaschen und Trinkaufsätze in der Spülmaschine reinigen. Doch Vorsicht: Nicht alle Flaschen sind spülmaschinenfest. Die Gebrauchsanleitung der Getränkeflaschen gibt Auskunft darüber, welche Reinigungsarten geeignet sind.
  • Für manche Flaschen gibt es spezielle Reinigungstabletten, die hartnäckigen Schmutz entfernen können. Ähnlich wirkt in Wasser aufgelöstes Backpulver.
  • Die gesäuberten Flaschen immer austrocknen lassen und offen aufbewahren.
  • Lässt sich ein hartnäckiger Belag nicht mehr entfernen, hilft meist nur noch eines: Die Flasche wegwerfen. 

11.08.2020 DGA | Quelle: R+V Infocenter (news aktuell)

Es gibt keine Kostenexplosion im GKV-Arzneimittelmarkt
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

„Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel liegen seit Jahren konstant bei rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen und reagiert damit auf einen aktuellen Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum GKV-Arzneimittelmarkt 2019. Die Autoren sehen die Arzneimittelpreise im Patentsegment „im Steigflug“ und stellen die Bezahlbarkeit durch die Solidargemeinschaft in Frage. „Die AOK macht einen fatalen Fehler, und kritisiert die gerade jetzt dringend benötigten Durchbrüche in der Arzneimittelforschung als geringen Beitrag zur Versorgung“, so Dr. Joachimsen. „Eine Kostenexplosion gibt es nicht. Im Übrigen sei daran erinnert, dass die Erstattungspreise für Innovationen mit den gesetzlichen Krankenkassen verhandelt werden.“

„Es ist zudem zu kurz gesprungen, neue Arzneimittel als reine Kostenverursacher zu sehen. Gerade das Beispiel der modernen Mittel gegen Hepatitis C zeigt doch, dass Patienten geheilt werden und damit auch Folgekosten, etwa für Transplantationen, entfallen“, so Dr. Joachimsen. Bei der komplexen Forschung und Entwicklung von Medikamenten können schnell Investitionen in Milliardenhöhe anfallen. Diese Kosten müssen sich amortisieren, zudem finanzieren die Medikamente von heute die Medikamente von morgen. Nur so ist medizinischer Fortschritt überhaupt möglich, und wir können und sollten uns das auch leisten.“

„Dass das Gros der GKV-Arzneimittelkosten auf neue Arzneimittel entfällt, ist übrigens keine Überraschung“, sagt Dr. Joachimsen. „Und es ist auch kein Geheimnis, dass zugleich im überregulierten patentfreien Markt ein extremer Spardruck herrscht. Wir haben seit 2009 für die allermeisten Arzneimittel ein Preismoratorium, also festgefrorene Preise, während die Lohnkosten permanent gestiegen sind. Wir haben Zwangsabschläge, die allein 2018 in allen Marktsegmenten bei über zwei Milliarden Euro lagen. Außerdem gibt es Festbeträge und Rabattverträge der Krankenkassen für Generika, die in Deutschland 75 Prozent der Verordnungen ausmachen. Die Therapiekosten wurden von den Kassen teilweise auf nur noch sechs Cent pro Patient und Tag gedrückt. Für diesen Preis kann ein in Europa produzierendes Unternehmen nicht dauerhaft rentabel arbeiten, und qualitätsgerechte Produkte herstellen. Das ist die Kehrseite der Medaille. Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel liegen aktuell bei rund 16 Prozent der Gesamtausgaben. Auf die pharmazeutische Industrie entfallen nur rund zehn Prozent für alle Arzneimittel in der ambulanten Versorgung. Gemessen an deren enormen therapeutischen Stellenwert, ist dieser Anteil nicht hoch und mehr als gerechtfertigt“, so Dr. Joachimsen.